Planking
Steif wie ein Brett auf Briefkästen, Kühlschränken und Kirchenbänken liegen – und dann ab ins Internet damit.
15 Einträge zum Thema Social Media.
Steif wie ein Brett auf Briefkästen, Kühlschränken und Kirchenbänken liegen – und dann ab ins Internet damit.
Tee mit bunten Kugeln, ein dicker Strohhalm und ein Hype, der fast so schnell platzte wie die Perlen.
Ein Eimer Eiswasser über den Kopf, drei Namen nominiert und ein ganzer Sommer im Schockfrost.
Eine ausziehbare Stange, ein Handy am Ende – und plötzlich passte die ganze Gruppe aufs Foto.
Zwei Räder, null Lenker, ein Name aus dem Kino – und ganz schön viele blaue Flecken.
Grünes Mus auf geröstetem Brot – und angeblich der Grund, warum eine ganze Generation kein Haus kaufen kann.
Alle erstarren, einer filmt, im Hintergrund läuft „Black Beatles“ – der Herbst 2016 stand still.
Bastelkleber, Rasierschaum, Glitzer – und eine Küche, die nie wieder ganz sauber wurde.
Lockdown, Langeweile, Schneebesen – und plötzlich schlug ganz Deutschland Instantkaffee schaumig.
Nur Stimmen, nur mit Einladung, nur fürs iPhone – und für ein paar Wochen das Exklusivste, was das Internet zu bieten hatte.
Eine Push-Nachricht, zwei Minuten Zeit, zwei Kameras gleichzeitig – und plötzlich sah man, wie langweilig alle wirklich wohnen.
Fünf Buchstaben, sechs Versuche, ein Rätsel pro Tag – und Timelines voller grüner und gelber Kästchen.
Pistaziencreme, knusprige Teigfäden, dicke Schokohülle – und Schlangen vor Läden wie früher nur beim neuen Smartphone.
Ein riesiger Trinkbecher mit Henkel und Strohhalm wurde zum Statussymbol – inklusive Campingnächten vor dem Supermarkt.
Spitze Ohren, neun Zähne, fieses Grinsen – und plötzlich hing das kleine Monster an jeder Designerhandtasche.