Arschgeweih
Ein Tattoo, das beim Bücken grüßte und einen der berühmtesten Spitznamen Deutschlands bekam.
Was in den 2000er angesagt war, was man gesagt hat und warum es damals völlig normal war.
Ein Tattoo, das beim Bücken grüßte und einen der berühmtesten Spitznamen Deutschlands bekam.
Reißleine ziehen, Kreisel in die Arena – und hoffen, dass deiner als letzter steht.
Vorne Schaumstoff, hinten Netz, oben schief – die Kappe, die aus Lkw-Fahrern Popstars machte.
Ausruf des Staunens oder Entsetzens – oder lockere Anrede unter Freunden.
Entspannen, abhängen, nichts Anstrengendes tun.
Extrem, heftig – je nach Tonfall großartig oder schlimm.
Tüte auf, Daumen drüber, „hab ich, hab ich, brauch ich!“ – alle zwei Jahre wieder.
Schwarzer Pony über einem Auge, Nietengürtel, Röhrenjeans – und ganz, ganz viele Gefühle.
Kicken, springen, wieder kicken – im Takt der harten Bässe, bis die Turnschuhe glühen.
Spöttisch für eine Ü30-Party – eine Feier für „ältere“ Semester.
Wild wirbelnde Arme, Neon-Shirts und eine Frisur, die irgendwo zwischen Vokuhila und Irokese hing.
Ist mir egal / interessiert doch keinen.